Wohnmobil Reise Frankreich-Belgien Seite 3

14. Tag - Honfleur, Pont de Normandie, Etretat
Do. 7.06.2012

Es regnet. Und das tut es den ganzen Vormittag lang.
Wir lassen es gemütlich angehen und fahren gegen Mittag los Richtung Alabasterküste bzw. der Haut Normandie. Unterwegs wollen wir Honfleur besuchen – einen Ort, den wir im Jahr zuvor auf unserer Reise ausgelassen hatten, weil zu viele Touristen die Straßen verstopften. Honfleur bietet DAS Postkartenmotiv für die Normandie - mit seinen schmalen, bis zu 7 Stockwerken hohen, alten Häusern, die den Segelhafen einrahmen.  
Honfleur ist tatsächlichen einen Spaziergang wert – auch wenn man 10 Eure Parkgebühren für das WoMo bezahlen muss. Es gibt sehr viele Fotomotive und der Touristenstrom ist im Juni noch erträglich (vielleicht gilt das aber auch nur für heute, weil es ein regnerischer Tag ist).
Unser nächstes Ziel, die Pont de Normandie, haben wir schon letztes Jahr fotografiert, bemerkten damals aber, dass man dazu besser auf die Südseite fahren sollte. Diesmal klappt es. Dieses gewaltige und formvollendete Bauwerk ist fotografisch eine große Herausforderung. Mal schauen, was herauskommt.
Wir fahren weiter bis Etretat und übernachten auf dem Camping Municipal.

15. Tag - Etretat - Ruhetag
Fr.8.06.2012
Bis zum späten Nachmittag machen wir fast nichts, Faulheit und ein bisschen Putzen sind angesagt. Danach laufen wir die rund 2 km lange Straße zum Strand hinunter, von wo aus man die berühmten Falaises bewundern kann. Es ist recht windig, das Meer ist ein bisschen aufgewühlt und es gibt Gegenlicht. Eigentlich eine gute Voraussetzung für interessante Fotos.

16. Tag - Etretat - Ruhetag
Sa.9.06.2012
Auch heute unternehmen wir wenig. Nachmittags laufen wir vom Strand aus hoch auf die westlichen Klippen, machen oben einen Spaziergang und genießen die tollen Aussichten.
Abends ist Fußball, Europameisterschaft – Deutschland gegen Portugal. Deutschland gewinnt mühsam mit 1:0.

17. Tag - Etretat – Dieppe, die Alabasterküste
So.10.06.2012

Heute gibt es die Alabasterküste satt. Wir fahren die kleine „gelbe“ Straße direkt an der Küste entlang und biegen fast jedesmal, wenn es eine Möglichkeit gibt, das Meer oder einen Aussichtspunkt zu erreichen, links ab.
Bei Yport besuchen wir den tollen Campingplatz, auf dem wir im Jahr zuvor 2 Tage verbracht hatten.
In Fécamp machen wir einen kleinen Spaziergang an der Strandpromenade. Es beginnt zu regnen.
Oberhalb von Fécamp besichtigen wir eine Stellung aus dem 2. Weltkrieg und freuen uns an der tollen Aussicht.
Bei Les Grandes Dalles Plage werden wir von einem Naturschauspiel überwältigt. Wir haben beide noch nie eine derart irre farbliche Stimmung gesehen. Das Meer schimmert geheimnisvoll in einem intensiven, milchig-hellen Mint-Ton und der Himmel ist in ein gewitterschweres, tiefes Grau getaucht, das zum Horizont hin immer dunkler wird. Gelegentlich findet die Sonne ein kleines Loch in den Wolken und malt schüchtern ein paar Lichtflecke auf das grüne Meer. Gegen dieses farbliche Spektakel setzen sich die hellen Klippen der Alabasterküste fast majestätisch ab. Der kleine Ort und der Strand bei Dalles Plage sind komplett menschenleer. Wir machen einen Fotospaziergang auf dem steinigen Strand unterhalb der hohen Felsen.
Im Hafen von St-Valery en-Caux gibt es einen tollen Wohnmobil-Stellplatz direkt am Wasser mit einem grandiosen Blick auf die kilometerlangen Steilwände der Küste. Leider sind die schönen Plätze schon belegt und es ist für uns auch noch ein bisschen zu früh, einen Übernachtungsplatz einzunehmen.
Wir fahren weiter und biegen immer wieder mal links ab, finden jedoch, dass das Erlebnis und die Aussichten von Dalles-Plage nicht zu toppen sind.
Der Tag bietet noch ein zusätzliches Highlight: Wir finden endlich eine Wiese mit diesen hübschen weißen Kühen, und es findet sich angrenzend sogar ein Parkplatz. Kühe sind ziemlich neugierige Wesen und so ergibt sich die Gelegenheit für einige lustige Fotos.
Wir fahren bis Dieppe und übernachten auf dem offiziellen Stellplatz am Hafen.

18. Tag - Dieppe, Treport, weiße Kühe, Arras
Mo.11.06.2012
Es ist kalt, windig und es nieselt. Wir wollten in Dieppe ursprünglich eine kleine Erkundungsfahrt mit den Rädern machen, finden aber nun das Wetter dafür zu ungemütlich. So fahren wir mit dem Wohnmobil durch die engen Gassen und testen mal wieder aus, wie breit unser Auto ist bzw. wie eng andere Autos parken dürfen, so dass wir gerade noch durchpassen. Wir stellen fest, dass es am großen Strand tolle Parkplätze für Wohnmobile gegeben hätte, die einen viel schöneren Blick bieten und außerdem kostenlos sind.
Weiter geht es an der Alabasterküste Richtung Tréport. Wir fahren links ab zum Atomkraftwerk Penly. Hier verweisen die Schilder auf einen Belvédère an der Küste, der auch in der Michelin-Karte eingezeichnet ist. Den Aussichtspunkt gibt es, er wurde aber nach dem 11.September 2001 geschlossen. Im Besucherzentrum informieren wir uns über das Kraftwerk, dessen Lage am Meer sehr der Lage von Fukushima ähnelt. Was wäre hier los, wenn in die Nordsee oder in den Ärmelkanal ein Meteorit einschlagen würde und ein Tsunami über das Kraftwerk hinweg rollen würde?
Kurz vor Tréport finden wir oben auf den Klippen einen Aussichtspunkt, von dem aus man sehen kann, wie die Steilküste abrupt endet. In den Ort  fahren wir nicht rein. Es gibt wieder mal zu viele Restriktionen für Wohnmobile und wir haben inzwischen genug kleine Orte mit Hafen am Meer gesehen.
Auf der weiteren Strecke spielen wir wieder einmal mit einer Herde neugieriger weißer Kühe.

Unser nächstes Großziel ist nun Brüssel. Wir fahren in direkter Linie, auch wenn es dabei über  Landstraßen geht. Auf der Strecke liegt eine größere Stadt namens Arras, deren Namen wir bisher noch nicht gehört hatten. Es macht uns neugierig, dass Arras auf der großen Frankreich-Übersichtskarte mit einem Stern ausgezeichnet wurde. Diesen Stern haben nicht viele Städte erhalten.
So gegen 19:00 Uhr kommen wir in Arras an. Die Stadt ist wie ausgestorben. Es gibt keine Menschen auf den Straßen, die Cafés haben geschlossen, niemand sitzt in den Restaurants und es sind kaum fahrende Autos zu sehen. Was ist hier los?? ….. Na klar ... plötzlich kommt uns die Erleuchtung: Frankreich spielt gegen England bei der Europameisterschaft. Dieses Spiel muss für die Franzosen der Erz-Klassiker sein.
Wir nutzen die Gelegenheit zu einer kleinen Fahrt durch die Stadt. Schon wieder mal WHOWW!
Die historischen Plätze der Stadt sind wirklich ungeheuer prunkvoll. Wir beschließen, am nächsten Vormittag die Stadt richtig anzusehen.

Wohnmobil-Stellplatz Hinweis:
Deroffizielle Stellplatz in Arras ist wirklich öde. Es gibt wahrscheinlich schönere Plätze in der Stadt – aber immerhin gibt es eine Entsorgungsstation.

19. Tag - Arras, Brüssel, Mini-Europa, Atomium
Di.12.06.2012

Wir fahren recht früh auf den Grand Place in Arras. Parkplätze gibt es in Hülle und Fülle. Die beiden großen historischen Plätze sind wirklich beeindruckend, der Rest der Stadt ist eher normal französisch vergammelt. Oben vom Rathausturm erhalten wir einen herrlichen Rundum-Blick auf die Stadt und die weitere Umgebung.
Die Fahrt nach Brüssel verläuft gemütlich über die Autobahn. Unser erstes Ziel ist das Atomium. Es wurde 1958 anlässlich der Weltausstellung errichtet und sollte den Stolz darüber ausdrücken, dass es gelungen war, die Atomkraft zu bändigen und damit die Lösung aller Energieprobleme der  Menschheit für alle Zukunft (…. siehe Wikipedia – da kommt noch was).
Neben dem Atomium besuchen wir zunächst Mini-Europa, einen überschaubaren Park mit  wichtigen Sehenswürdigkeiten aller EU-Staaten. Außerdem erfahren wir einiges über die EU- Staaten, so z.B., dass die Belgier den höchsten Pommes-Frites-Pro-Kopf-Verbrauch haben oder Holland die reisefreudigste Bevölkerung aller EU-Länder hat. Irgendwie wusste man das schon, es ist trotzdem schön, es noch einmal offiziell bestätigt zu bekommen.
Wir finden den Park toll. Es ist uns zwar nicht gelungen, wie ursprünglich erhofft, dadurch das nächste Wohnmobil-Reiseziel herauszufinden – es ist aber schön zu sehen, wie viele der Reiseziele wir schon vorher gesehen haben.
Danach geht es ins Atomium. Außen finden wir es beeindruckender als innen. Trotzdem gibt es eine schöne Aussicht und die Fahrt bzw. die Treppen durch die farbig beleuchteten Verbindungsarme der einzelnen Silberkugeln. Die Ausstellung über das Thema Wasser hat uns dabei weniger interessiert. Ob das sein (hohes) Eintrittsgeld wert ist, muss jeder selbst entscheiden.
Gegen Abend fahren wir einmal ziellos durch das innere Brüssel. Wir kommen unter anderem am Königspalast und am Europa-Parlament vorbei und erleben eine Stadt, die im Verkehr ertrinkt. Am nächsten Tag wollen wir das Parlamentarium besuchen. Es ist gar nicht daran zu denken, in der Nähe einen Parkplatz zu finden. Wir werden wohl auf die Fahrräder umsteigen müssen.
Da es in Brüssel und Umgebung keinerlei Wohnmobil-Stellplätze bzw. Campingplätze gibt, folgen wir den Tipps div. Wohnmobil-Foren und fahren zurück ans Atomium. Hier finden wir einen relativ dunklen und ruhigen Stellplatz auf einem sehr breiten Gehsteig hinter einer Baumreihe.

Wohnmobil-Stellplatz Tipp:
In der Gegend hinter dem Atomium findet man relativ einfach einen Platz. 

20. Tag - Brüssel, Lüttich
Mi.13.06.2012

Nachts werden wir immer wieder vom Gebell einer Hundehorde geweckt. Morgens finden wir heraus, dass unser „inoffizieller“ Stellplatz direkt am Zaun der Brüsseler Hundepolizei liegt. Die Polizisten jedenfalls haben sich an uns nicht gestört – von den Hunden wissen wir es nicht.
Da das Wetter recht ungemütlich ist, beschließen wir, doch nicht mit den Rädern die 8 km zum Zentrum zu fahren sondern zu versuchen im Zentrum einen Parkplatz für das Wohnmobil zu finden.
Brüssel ist schwierig. Wir verfahren uns erst einmal und landen in einem sehr langen Tunnel, der uns wieder aus der Stadt herausführt. Immerhin kommen wir so einem unserer Ziele näher, dem Nato Hauptquartier.
Die Nato ist ein unspektakulärer niedriger Gebäudekomplex, der von einem Hochsicherheitszaun umgeben ist. Eigentlich ziemlich uninteressant. Interessant ist aber, dass im weiteren Straßenverlauf alle internationalen Firmen mit Rang und Namen, die sich mit Geräten, Maschinen  und Software beschäftigen eine große Niederlassung haben. In dieser Straße fließen wahrscheinlich die richtig großen Rüstungsgelder.
Unser nächstes Ziel ist das EU-Parlament. Wir fahren zurück in das Zentrum und finden ca. zwei Gehminuten vom EU-Parlament entfernt einen legalen und komfortablen Parkplatz für unser 7,5 Meter langes Wohnmobil. Das muss uns mal jemand nachmachen!
Wir gehen erst ein bisschen spazieren, essen Pommes Frites, trinken Kaffee und gehen anschließend in das erst kürzlich eröffnete Parlamentarium. Das ist eine multimediale Ausstellung für den „normalen“ Bürger, in der die gesamte EU, ihre Geschichte und ihre Institutionen dargestellt werden. Wenn man die Ausstellung komplett durchmachen wollte, bräuchte man viele Stunden, Die Zeit haben wir aber nicht. Eigentlich wollten wir auch noch einen kleinen Spaziergang über den Grand Place machen. Dafür haben wir auch keine Zeit mehr. Grund: Deutschland spielt gegen Holland und für Holland ist das Spiel bereits eine Art Endspiel. Das Spiel soll um 18:00 Uhr beginnen. Wir verlassen Brüssel, um uns irgendwo auf der Autobahn einen Platz zu suchen, wo wir ungestörten Satelliten-Empfang haben.
Wir finden den Platz, der Empfang ist gut, aber wir müssen feststellen, dass das Spiel erst um 20:45 stattfindet. Also weiter nach Lüttich, unserem nächsten Ziel. Wir parken direkt am Bahnhof, Deutschland gewinnt 2 zu 1 – bitter für Holland!
Kurz vor 23:00 Uhr spazieren wir zum Bahnhof Guillemins, um ihn ausgiebig zu fotografieren. Wir finden, dass der Bahnhof eines der aufregendsten Bauwerke moderner Baukunst ist, das wir je gesehen haben! Wieder einmal WHOWW!

Dazu Wikipedia - Bahnhof Liège-Guillemins
Das nach den Entwürfen des Architekten Santiago Calatrava vollständig neu errichtete Bahnhofsgebäude ist am 19. September 2009 feierlich eröffnet worden.
Die Planungen für das neue Bahnhofsgebäude begannen 1996. Es wurden 312 Millionen Euro investiert und unter anderem 10.000 t Stahl zur Errichtung des 200 m langen, auf- und abschwingenden und an eine Schanze erinnernden Bogens des Bahnhofsdaches verbaut, welches sich bis zu 40 m über dem modernisierten Gleisbett erhebt. Beim Entwurf des Bauwerkes soll der Planer von einer sich auf dem Rücken räkelnden Frau inspiriert worden sein.


Zur Fotoshow mit Musik zu Bahnhof Lüttich (Klick)

21. Tag - Lüttich und nach Hause
Do.14.06.2012
Nach dem Aufstehen besuchen wir noch einmal den Bahnhof. Am Tag sieht er gaaanz anders aus, aber kein bisschen weniger beeindruckend. Die Architektur ist einfach Wahnsinn – das muss man gesehen haben. Beim Fotografieren fallen uns die Polizisten und Sicherheitskräfte auf, die überall herumstehen, und Zuschauer, die auf etwas warten. Wir stellen uns dazu und warten auch – wissen aber nicht, worauf. Wir fragen nach: Der belgische König kommt mit seiner Gattin! WHOWW – was für ein Abschiedsgeschenk am letzten Tag des Urlaubs! Wir haben zwar keine Ahnung, wie das Königspaar aussieht und es sind dazu noch viele Bodyguards und andere offizielle Herrschaften, die plötzlich die Treppe hochkommen, aber wir vertrauen auf die Serienbildfunktion unserer Kameras und halten einfach drauf (Klackklackklackklack... die Security-Leute gucken schon grimmig). Am Ende bekommen wir unsere Fotos!

So ging der Urlaub zu Ende und die folgende Heimfahrt war easy.

zum nächsten oder vorherigen Abschnitt:

Wir freuen uns über Ihre Kommentare

Kommentar von Leo |

Hallo,
hat echt Spaß gemacht, euren Bericht zu lesen. Wir sind in drei Wochen unterwegs: Loire Tal - Bretagne - Normandie.
schöne Grüße aus Oberbayern
Leo

Kommentar von Ferdi |

Hallo liebe WOMO-Freunde,
ich bereite mich gerade auf unsere 3. WOMO-Tour vor und diese soll diesmal im Juni 2014 eben in die Normadie und die Bretagne gehen. Mit großem Interesse habe ich daher diesen wunderbaren Reisebericht gelesen. Er wird für meine Frau und mich eine tolle Anleitung und Motivation für unsere Reise sein.

Danke für die vielen Anregungen und auch die in den nachfolgenden Kommentaren.

Viele Grüße vom schönen Niederrhein

Ferdi

Kommentar von hwk |

liebe martje, lieber thomas,
herzlichen dank für Euren lesenswerten reisebericht. wir waren schon häufig in frankreich unterwegs, jedoch nicht im norden. vergangenes jahr reisten wir dann aus dem norden kommend über gent und brügge durch die normandie. es war beeindruckend, ein anderes frankreich, eine andere schönheit, etwas ganz eigenes: landschaft, menschen, rahmenbedingungen. es war auch eine reise in unsere vergangenheit, die wir nicht missen wollen. es wuchs die achtung gegenüber den menschen, die hier fern ihrer heimat für unserer heutiges glück starben, es wuchs die traurigkeit für unsere elterngeneration, die sich verlor in ihren falschen träumen: ihr leben, ihre unschuld, ihre menschlichkeit. wir waren sehr froh, diese reise gemacht zu haben und mit dem wohnmobil ein besonderes erleben - dieses zusammentreffen einer so wunderschönen, ruhigen in balance gefügten landschaft und die zeichen menschlicher tragödie - unwirklich. Eure dokumentation ist für uns einfach wunderbar, weil so angenehm beschrieben und eure fotos so gelungen sind. wir haben nur eine sehr kleine kamera, die neben unseren nicht so talentierten fotografieren zudem nicht recht funktionierte. durch Euren bericht und (vermutlich) viele mühe haben wir nun eine schöne erinnerung.

ganz herzlichen dank hierfür und noch eine schöne zeit und weitere schöne reisen
hwk

ps.: wenn es technisch machbar ist und nicht zu unverschämt wirkt, wäre ich froh die aufnahmen speichern zu können. aber ich kann mir auch die internetadresse merken und dort nachschauen.

Kommentar von Rüdiger Knoche |

Hallo,
habe die Reiseroute in den vergangenen Jahren auch gefahren und war ebenfalls begeistert.
In der Normandie war ich schon des Öfteren. In Arromanches stehen wir nicht auf dem Womo-Parkplatz im Ort (zu klein), sondern oben auf den Klippen bei dem 360-Grad-Kino. Fußweg in den Ort 10 Min., aber tolle Aussicht auf das Meer und die Überreste der zerstörten Hafenanlage aus 1944. In Dieppe war der Platz am Strand früher der Treffpunkt für Womos. Haben dort einige Male gestanden. Der Platz wurde dann geschlossen und auf die andere Seite der Hafeneinfahrt verlegt.
Gruß
Rüdiger

Kommentar von Kiri |

Liebe Wohnmobilisten Martje und Thomas,

habe soeben euren Bericht sowie die Slideshow genossen. Wunderbar! Ich bin voller Bewunderung fuer diese Muehe und Liebe zum Detail.

Moechte Anfang Oktober zwei Wochen diese Tour starten und hoffe, Frankreich bereits beim ersten Besuch lieben zu lernen.

Bitte bleibt so agil und aktiv. Freue mich auf weitere schoene Berichte von euch. Kiri

Kommentar von Susanne |

Hallo,
vielen Dank für den tollen Reisebericht mit sehr vielen sehr hilfreichen Tipps und wunderschönen Bildern. Wir waren jetzt im Mai für 2 Wochen in der Normandie und wollen aber nächstes Jahr für 3 Wochen noch ein Stück weiter in Richtung Bretagne und dann Rückweg über die Normandie. Da passt diese Route optimal.

Herzliche Grüße aus Karlsruhe,
Susanne

Kommentar von Rita |

Hallo!
Danke für den interessanten Bericht. Teilweise kennen wir die Orte, die ihr beschrieben habt, andere stehen auf der Liste unserer für Juni geplanten Reise in die Bretagne. Besonders dankbar bin ich immer für Angaben über Stell-und-Parkplätze für Wohnmobile, welche ja nicht immer so einfach zu finden sind. Wir haben da auch schon so manche Irrfahrten durch Städte hinter uns, was dann manchmal mit dem Verzicht auf einen Besuch endet.
Viel Spaß noch auf euren weiteren Reisen!
Rita aus Luxemburg

Kommentar von Marcus Fragstein |

Hallo,

ein ganz toller Bericht. Hat richtig spaß gemacht diesen zu lesen. Wir haben dieses Jahr ebenfalls vor eine Route an der französischen Atlantikküste zu unternehmen allerdings nur 15 Tage lang.
Gibt es ggf. auch Koordinaten der Stellplätze die Ihr angesteuert habt und könnten Ihr mir diese zur Verfügung stellen. Wäre prima

Viele Grüße aus Bayern
Marcus